Im Endoprothetikzentrum Radebeul setzen wir auf eine individuelle Knieendoprothetik mit patientenspezifischer Planung. In der Region ist dieses Behandlungskonzept vielen Patientinnen und Patienten noch unter dem Begriff „Boston-Knie“ bekannt – eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine individuell angefertige Knieprothese, die sich hier über Jahre etabliert hat.
Heute führen wir dieses bewährte Prinzip mit modernen technischen Möglichkeiten fort. Hierfür nutzen wir das System der Schweizer Firma Symbios, das eine präzise, patientenspezifische Operationsplanung ermöglicht. Grundlage ist eine computertomographische Untersuchung (CT) des Kniegelenks, mit der die individuelle Anatomie detailliert erfasst wird.
Auf dieser Basis werden passgenaue Schnittschablonen und Implantate hergestellt. Die Implantatausrichtung und OP-Strategie wird bereits vor dem Eingriff exakt geplant. Ziel der individuellen Knieendoprothetik ist es, die Prothese möglichst genau an die persönlichen anatomischen Voraussetzungen anzupassen und eine natürliche Gelenkfunktion zu unterstützen.
Individuelle Knieprothesen sind normalerweise keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung, so dass (ähnlich wie bei Zahnimplantaten) Zuzahlungen notwendig sind, um die erhöhten Kosten auszugleichen.
Vom Zeitpunkt der Entscheidung für eine individuelle Knie-TEP bis zur Implantation vergehen aufgrund des aufwendigen Herstellungsprozesses etwa 10 bis 12 Wochen.